Europa-Park präsentiert im Winter erneut eine Kunstausstellung in der Mercedes-Benz Hall

Veröffentlicht am 11. November 2011

Raymond-Emile Waydelich mit Arbeiten zur „Mobilität“

Foto: Europa-Park, Raymond Waydelich

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Hier gibt es mehr Infor­ma­tio­nen über den Europa-Park im Win­ter und High­lights 2011/2012

Und sie bewegen sich doch: kurios, teils schwer beladen, zu Land, zu Wasser oder in der Luft. Die Fahrzeuge des Künstlers Raymond-Emile Waydelich sind verblüffend vielfältig. Vom 26. November 2011 bis zum 8. Januar 2012 präsentiert der Europa-Park zusätzlich zu der interaktiven Automobilausstellung „125! Jahre Innovation“ von Mercedes-Benz Arbeiten des Elsässers.

Die große Winterausstellung im Europa-Park macht mobil. Rund 50 fantasievolle Bilder und Skulpturen des elsässischen Künstlers Raymond-Emile Waydelich bringen frischen Fahrtwind in die Mercedes-Benz Hall. Seine Werke stecken voller Überraschungen, Humor und liebevollen, teils auch skurrilen Details.
Bei der Jubiläumsausstellung „Schneller! Besser! Weiter! 125! Jahre Innovation“, die seit Saisonstart im Europa-Park zu sehen ist, erlebt der Besucher an unterschiedlichen Stationen, Fahrzeugen und interaktiven Exponaten Spannendes und Wissenswertes zu den Innovationen der vergangenen 125 Jahre im Motorsport.

Ergänzt wird die interaktive Ausstellung in der Mercedes-Benz Hall während der Winteröffnungszeit 2011/12 durch die Kunstausstellung mit Arbeiten von Raymond-Emile Waydelich. Er gilt neben Tomi Ungerer, der vergangenes Jahr seine „Welt der Tiere“ im Europa-Park präsentierte, als erfolgreichster und wichtigster Künstler aus dem Elsass. Waydelich hat aktuell und in früheren Jahren Arbeiten zum Thema „Mobilität“ geschaffen: Autos, Schiffe und Flugzeuge finden sich in vielen seiner Bilder wieder. Seine humorvollen, bisweilen auch zum Nachdenken anregenden Motive verblüffen durch Einfallsreichtum. Der Künstler hat sich eine kindliche Freude an der Kreativität bewahrt und begeistert mit seinen Arbeiten Groß und Klein.

Waydelichs Werdegang

Foto: Raymond E. Waydelich, Namibia Omein Gott

Raymond-Emile Waydelich ist 1938 in Straßburg geboren, studierte an der Ecole d’arts Décoratifs in Straßburg und Paris und ist seit 1974 mit Einzel – und Gruppenausstellungen in Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Schweden, in den USA, Südamerika und Japan vertreten. Mit ihm, der Biennale-Teilnehmer in Venedig war, seine Kunst im Umfeld der documenta in Kassel präsentierte und mit einer Arbeit in den Uffizien in Florenz vertreten ist, würdigt der Europa-Park einen international erfolgreichen Künstler.

Foto: Raymond E. Waydelich, Afrika Dream

Im elsässischen Dorf Hindisheim, 20 Kilometer südöstlich von Straßburg, hat der Künstler sein Zuhause und sein Atelier. Kuriose Skulpturen aus allerlei Alltagsgegenständen entstehen hier ebenso wie die mal dezent mal fröhlich kolorierten Bilder. Erfindergeist und Kreativität treiben ihn an. Das Thema Mobilität fasziniert Waydelich schon seitdem er das erste Mal auf einem Fahrrad saß. Als junger Mann fuhr er Motorrad und als Fotograf der französischen Armee mit einem Jeep durch Algerien. Die Welt dieses außergewöhnlichen Künstlers ist voller Poesie, seine Arbeit zeugt von einer großen Liebe zur Schöpfung und ihren Kreaturen.
Waydelich gilt zu Recht als abenteuerlicher Sammler, Erzähler, bildnerischer Poet, Magier, Karikaturist und selbsternannter „Archäologe der Zukunft“. Indem er Autoreifen aus Keramik schafft, möchte er den nachfolgenden Generationen ein Zeugnis hinterlassen, wie Mobilität im 21. Jahrhundert funktioniert, da Gummireifen keine lange Lebensdauer haben.
Der Allrounder ist bekannt für seinen skurrilen Bildwitz. Seinen künstlerischen Schwerpunkt stellen plastische Kompositionen aus Fundstücken dar, sogenannte Assemblagen, aber auch Collagen, Gemälde, Zeichnungen und Grafiken.

Ute Dahmen kuratiert die Ausstellung

Die Ausstellung „Mobilität“ ist eine attraktive und ideale Ergänzung zur Automobilschau. Kuratorin Ute Dahmen: „Mobilität ist für den modernen Menschen eine Selbstverständlichkeit – als Fortbewegungsmittel, zum Vergnügen und zur Entspannung wie im Europa-Park. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema zeigt neben dem formalen Ergebnis einen weiteren Aspekt: die geistige Mobilität. Sie ist die Grundvoraussetzung jeder Idee, jedes Erfolgs und somit jedes Jubiläums.“

Kinder können selbst aktiv werden

Im Vorfeld der Ausstellung wird Raymond-Emile Waydelich mit „jungen Künstlern“ der Kinderkunst-Werkstatt der Stiftung Frieder Burda in Baden-Baden arbeiten. Die Ergebnisse werden ebenfalls im Europa-Park gezeigt. Außerdem wird es wieder ein interaktives Mal- und Bastelangebot für Kinder geben. Waydelich fertigt extra eine Zeichnung an, auf der ein Auto zu sehen sein wird. Diese wird gedruckt und liegt als Malvorlage aus. Die Kinder können das Auto dann ihrer Fantasie entsprechend ausmalen und ergänzen. Das Leitmotiv der Ausstellung wird als großes Holzpuzzle gebaut, dessen Magnetteile die jungen Besucher immer wieder neu an einer Wand zusammensetzen können. Die Ausstellung spricht alle Sinne an und wird damit besonders auch den kleinen Kunstbesuchern gerecht.

Info:

Winterausstellung im Europa-Park
„Raymond-Emile Waydelich – Mobilität“
26.11.2011 – 8.1.2012

Der Besuch der Ausstellung ist im Parkeintritt inbegriffen.
Öffnungszeiten Winter: 11:00 bis 19:00 Uhr
(längere Öffnungszeiten an den Wochenenden und in den Ferien)
24. + 25.12. 2011 geschlossen

Weitere Infos und Voranmeldung unter: Tel. 0049 (0) 1805/ 77 66 88
(14 Cent/Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Minute)

oder: www.europapark.de

Quelle: Europa-Park

2 Kommentare

lilly

wo kann man mehr infos zu dem Künstler herbekommen?

Fabian

Hier http://www.oh-cards.com/index.php?article_id=38&clang=0 findest du mehr Infos zum Künstler ;)

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